SELIVA MAGAZINSupplements

Welche Supplements sind sinnvoll? Was wirklich etwas bringt – und was du dir sparen kannst

Markenfreies Supplement-Stillleben auf einem hellen Tisch mit Shaker, neutralem Pulverbehälter, Beeren, Roter Bete, Kaffee und Lebensmitteln

Kreatin für mehr Kraft. Magnesium gegen Krämpfe. BCAAs für die Muskeln. Vitamin D im Winter. Omega-3 für die Gesundheit. Booster fürs Training. Und irgendwo wartet garantiert noch eine Dose, die verspricht, gleichzeitig Muskeln aufzubauen, Fett zu verbrennen und den Testosteronspiegel in Richtung Superheld zu befördern.

Der Supplement-Markt macht es einem nicht gerade leicht.

Dabei ist die wissenschaftliche Lage deutlich übersichtlicher als das Regal im Supplement-Shop vermuten lässt.

Einige wenige Supplements sind unter den richtigen Voraussetzungen tatsächlich gut belegt. Andere können in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Und bei einem erstaunlich großen Teil ist der Nutzen für gesunde, gut versorgte Menschen deutlich kleiner als das Marketing.

Das Wichtigste zuerst:

Supplements ergänzen Ernährung und Training. Sie ersetzen beides nicht.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt klar, dass gesunde Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung in der Regel ausreichend mit essenziellen Nährstoffen versorgt sind und Nahrungsergänzungsmittel nicht pauschal benötigen.

Inhaltsverzeichnis

Supplements auf einen Blick: Was ist wie gut belegt?

Supplements auf einen Blick: Was ist wie gut belegt?
SupplementWofür wird es genutzt?EvidenzSELIVA-Einordnung
KreatinKraft, intensive Belastungen, Muskelaufbausehr gutfür Kraftsport sehr interessant
ProteinpulverProteinbedarf einfacher deckensehr gut bei Bedarfpraktisch, aber kein Muss
KoffeinWachheit, Leistung, geringere wahrgenommene Anstrengungsehr gutwirksam, aber individuell dosieren
Beta-Alaninintensive Belastungen über etwa 1–4 Minutengut für spezielle Anwendungeneher sportartspezifisch
Nitrat / Rote BeteAusdauer und bestimmte intensive Belastungenmoderat / situationsabhängiginteressant, aber kein Allrounder
CitrullinPump, Durchblutung, Trainingsleistungunsicher bis moderatmöglicherweise kleiner Effekt
ElektrolyteFlüssigkeits- und Salzverluste ausgleichengut bei echtem Bedarfvor allem bei langen/schweißtreibenden Belastungen
Vitamin DVersorgung bei unzureichender Bildung/Zufuhrklar bei Mangel/Bedarfkein pauschaler Leistungsbooster
Magnesiumnormale Muskel- und Stoffwechselfunktionklar als Nährstoff, schwach als Extra-BoosterSupplement vor allem bei Bedarf
Omega-3allgemeine Versorgung / Gesundheitgut als Nährstoff, Sporteffekte begrenztErnährung zuerst
KollagenSehnen/Bindegewebeinteressant, aber spezieller Einsatzkein Ersatz für hochwertiges Protein
BCAAMuskelaufbau, Regenerationbegrenzter Zusatznutzenmeist unnötig bei genügend Protein
GlutaminRegeneration, Immunsystemunklar für Trainingsleistungfür normale Kraftsportler kein Muss
AshwagandhaStress, Kraft, Leistungerste positive Daten, aber unsichernoch keine Standardempfehlung
HMBMuskelerhalt/-aufbauinkonsistent bzw. schwachfür normale Trainierende kaum Priorität
„Testo-Booster“Testosteron, Muskelaufbaumeist schwachbesonders kritisch prüfen

Diese Tabelle ist bewusst keine Einkaufsliste.

Denn ein Supplement kann wissenschaftlich funktionieren und für dich trotzdem völlig unnötig sein.


Einordnung häufiger Supplements nach Evidenz und konkretem BedarfGrafik in Originalgröße öffnen (neuer Tab)

1. Kreatin: der Klassiker mit ungewöhnlich guter Datenlage

Wenn man aus der Sporternährung ein Supplement herausgreifen müsste, dessen Nutzen besonders gut untersucht ist, würde Kreatin ziemlich weit oben landen.

Kreatin unterstützt das sogenannte Phosphokreatin-System und damit die schnelle Energiebereitstellung bei kurzen, intensiven Belastungen.

Das ist interessant für:

  • Krafttraining,
  • Sprints,
  • wiederholte explosive Belastungen,
  • viele Mannschaftssportarten.

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus 2026 bestätigt, dass Kreatinsupplementierung insbesondere in Kombination mit Krafttraining positive Effekte auf Körperzusammensetzung sowie verschiedene Leistungsparameter haben kann. Auch etablierte sportwissenschaftliche Empfehlungen ordnen Kreatin zu den am besten belegten ergogenen Supplements ein.

Welche Form?

Hier wird es angenehm unkompliziert:

Kreatin-Monohydrat.

Es ist die mit Abstand am besten untersuchte Form.

Teurere Varianten wie Creatine HCL, Ethyl Ester oder diverse Spezialmischungen konnten bisher keinen überzeugenden generellen Vorteil gegenüber Monohydrat zeigen.

Wie viel Kreatin?

Eine einfache Strategie:

3–5 Gramm Kreatin-Monohydrat pro Tag.

Und zwar regelmäßig.

Eine Ladephase ist nicht notwendig.

Wer die Kreatinspeicher schneller auffüllen möchte, kann für etwa fünf bis sieben Tage ungefähr 20 Gramm täglich auf mehrere Portionen verteilen und anschließend mit 3–5 Gramm fortfahren.

Ohne Ladephase dauert die vollständige Sättigung lediglich länger.

Wann einnehmen?

Morgens?

Vor dem Training?

Nach dem Training?

Mit Vollmond?

Für die meisten Menschen ist die wesentlich wichtigere Regel:

überhaupt regelmäßig einnehmen.

Der langfristig erhöhte Kreatinspeicher ist wichtiger als die Minute, in der der Scoop im Glas landet.

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Für gesunde Kraftsportler eines der interessantesten Supplements überhaupt.


2. Proteinpulver: sinnvoll – aber eigentlich ziemlich unspektakulär

Proteinpulver ist streng genommen weniger „Performance-Hack“ als schlicht eine bequeme Proteinquelle.

Whey, Casein, Soja, Erbsenprotein und andere Pulver liefern Protein in kompakter Form.

Der Vorteil ist nicht, dass Protein aus einer Dose plötzlich andere Naturgesetze befolgt.

Der Vorteil ist:

Es geht schnell.

Für ambitionierte Sportler mit höherem Trainingsumfang nennt die DGE – abhängig von Sport, Trainingszustand und Ziel – ungefähr 1,2 bis 2,0 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als mögliche Orientierung. Gleichzeitig betont sie, dass die Versorgung grundsätzlich bevorzugt über normale Lebensmittel erfolgen sollte.

Wenn du deinen Proteinbedarf problemlos über:

Skyr, Quark, Hülsenfrüchte, Tofu, Eier, Fisch, Fleisch oder andere Lebensmittel

deckst, brauchst du keinen Shake.

Wenn dir abends allerdings noch 30 Gramm Protein fehlen und du keine Lust mehr auf die dritte Schüssel Quark hast:

Dann kann Proteinpulver ziemlich praktisch sein.

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Sinnvoll, wenn es hilft, den tatsächlichen Proteinbedarf bequem zu decken.

Nicht:

„Jeder, der trainiert, braucht Whey.“


3. Koffein: wirksam – aber nicht automatisch mehr = besser

Koffein gehört zu den am besten untersuchten leistungssteigernden Substanzen im Sport.

Es wirkt unter anderem über das zentrale Nervensystem und kann:

  • Wachheit erhöhen,
  • Müdigkeit reduzieren,
  • die wahrgenommene Anstrengung senken,
  • verschiedene Ausdauer- und Leistungsparameter verbessern.

Die sportwissenschaftliche Literatur untersucht häufig Dosierungen von ungefähr 3–6 mg pro Kilogramm Körpergewicht, wobei bereits niedrigere Mengen wirksam sein können. Die individuelle Reaktion unterscheidet sich erheblich.

Aber hier müssen wir zwischen:

„leistungswirksam untersucht“

und

„für jeden sinnvoll und unproblematisch“

unterscheiden.

Die EFSA bewertet für gesunde Erwachsene Einzeldosen bis 200 mg Koffein beziehungsweise etwa 3 mg/kg Körpergewicht als gesundheitlich unbedenklich. Über den gesamten Tag gelten bis zu 400 mg aus allen Quellen als unbedenklich.

Bereits 100 mg können bei manchen Menschen den Schlaf beeinflussen – besonders bei später Einnahme.

Das ist entscheidend.

Denn:

Ein besseres Training am Abend bringt dir wenig, wenn der Booster anschließend deinen Schlaf zerlegt.

Schlaf ist schließlich ebenfalls Regeneration.

Praktische SELIVA-Regel

Nicht direkt mit maximaler Dosis beginnen.

Wer Koffein nutzen möchte, kann zunächst mit einer eher niedrigen Menge testen, wie er reagiert.

Und unbedingt mitrechnen:

Kaffee + Energy Drink + Booster + Cola = alles Koffein.

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Gut belegt, aber kein täglicher Pflichtbestandteil des Trainings.

Und wer um 20 Uhr trainiert, sollte sich fragen, ob zehn Prozent mehr Wachheit wirklich wichtiger sind als eine vernünftige Nacht.


4. Beta-Alanin: das berühmte Kribbeln ist nicht die eigentliche Wirkung

Viele kennen Beta-Alanin vor allem aus Boostern.

Man nimmt einen Scoop.

Zehn Minuten später kribbelt das Gesicht.

Und schon fühlt sich das Training irgendwie ernst an.

Dieses Kribbeln – die sogenannte Parästhesie – ist tatsächlich eine bekannte Nebenwirkung von Beta-Alanin.

Nur:

Sie ist nicht der Grund für die mögliche Leistungssteigerung.

Beta-Alanin erhöht bei regelmäßiger Einnahme den Carnosinspiegel in der Muskulatur. Carnosin hilft unter anderem bei der Pufferung von Wasserstoffionen während intensiver Belastungen.

Der Effekt entsteht deshalb über regelmäßige Einnahme über Wochen, nicht durch einen einzelnen Scoop unmittelbar vor dem Training.

Typisch untersucht werden ungefähr 4–6 Gramm täglich über mindestens zwei bis vier Wochen. Besonders interessant scheint Beta-Alanin bei hochintensiven Belastungen von ungefähr ein bis vier Minuten Dauer zu sein.

Für einen klassischen Bodybuilder, der hauptsächlich Sätze mit acht bis zwölf Wiederholungen absolviert, ist der Nutzen deshalb weniger eindeutig als beispielsweise bei bestimmten Intervall-, Ruder-, Lauf- oder Kampfsportbelastungen.

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Wirksam in passenden Belastungsszenarien – aber kein Basis-Supplement für jeden Fitnessstudio-Besucher.

Und nein:

mehr Kribbeln bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung.


5. Nitrat und Rote-Bete-Saft: interessanter als das Image vermuten lässt

Rote-Bete-Saft klingt zunächst weniger spektakulär als „Ultra Pump Matrix“.

Die Forschung dazu ist allerdings durchaus interessant.

Nitrat kann im Körper über mehrere Schritte zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden und dadurch unter anderem Prozesse rund um Durchblutung und Muskelarbeit beeinflussen.

Eine große Umbrella-Review aus 2025 fasste 20 Meta-Analysen mit insgesamt 180 Primärstudien zusammen.

Das Ergebnis war differenziert:

Nitrat konnte unter anderem bestimmte Time-to-Exhaustion-Leistungen, muskuläre Ausdauer und Leistungsparameter verbessern. Bei anderen Endpunkten zeigten sich dagegen keine eindeutigen Vorteile. Die methodische Qualität vieler bestehender Reviews wurde zudem kritisch bewertet.

Besonders bei hochtrainierten Athleten sind die Ergebnisse nicht durchgehend konsistent.

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Für bestimmte Ausdauer- und Hochintensitätssportarten interessant.

Für den normalen Muskelaufbau im Fitnessstudio aber deutlich weniger relevant als Kreatin oder eine ausreichende Proteinversorgung.


6. Citrullin: guter Pump – automatisch bessere Leistung?

Citrullin beziehungsweise Citrullin-Malat gehört zu den beliebtesten Zutaten in Pre-Workout-Boostern.

Die Theorie klingt plausibel:

mehr Citrullin → mehr Arginin → möglicherweise mehr Stickstoffmonoxid → bessere Durchblutung.

Das kann zu einem stärkeren Pump beitragen.

Die entscheidende Frage ist aber:

Verbessert es tatsächlich die Leistung?

Die derzeit aktuellste Meta-Analyse von 2026 wertete 30 randomisierte Studien mit 644 Teilnehmern aus.

Das Ergebnis:

Citrullin-Malat war mit einer kleinen Verbesserung der Trainingsleistung verbunden. Die Ergebnisse waren jedoch stark kontextabhängig, und die Sicherheit der Evidenz wurde überwiegend als niedrig bis sehr niedrig bewertet.

Eine klare optimale Dosierung oder ein zuverlässig wirksames Einnahmeschema konnte nicht bestimmt werden.

Das ist eine schöne Erinnerung daran, dass:

ein plausibler Mechanismus + ein guter Pump nicht automatisch einen großen langfristigen Trainingseffekt bedeuten.

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Interessant, aber deutlich schwächer belegt als Kreatin oder Koffein.


7. Elektrolyte: Wann Wasser allein irgendwann nicht mehr reicht

Elektrolyte sind Mineralstoffe wie:

  • Natrium,
  • Kalium,
  • Magnesium.

Beim Schwitzen verlieren wir insbesondere Wasser und Natrium.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder nach 45 Minuten Brusttraining unbedingt ein Elektrolytgetränk benötigt.

Bei normalen Trainingseinheiten, moderaten Temperaturen und einer normalen Ernährung reichen Wasser und die üblichen Mahlzeiten für viele Menschen völlig aus.

Interessanter werden gezielte Elektrolyt- beziehungsweise Natriumstrategien bei:

  • langen Ausdauerbelastungen,
  • starkem Schwitzen,
  • hohen Temperaturen,
  • mehreren Trainingseinheiten am selben Tag,
  • sehr großen Flüssigkeitsverlusten.

Sportmedizinische Empfehlungen betonen deshalb eine individualisierte Flüssigkeitsstrategie, weil sowohl Schweißrate als auch Elektrolytverluste stark zwischen Menschen variieren.

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Sehr sinnvoll, wenn du sie tatsächlich brauchst.

Aber eine Elektrolyttablette ist kein Upgrade für jedes 60-Minuten-Gymtraining.


8. Vitamin D: wichtig – aber kein Muskelaufbau-Hack

Vitamin D ist für verschiedene Prozesse im Körper wichtig, unter anderem für Knochen und Muskelfunktion.

Das macht aus einem Vitamin-D-Präparat aber noch keinen Performance-Booster.

Die DGE empfiehlt gesunden Menschen Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich nicht pauschal. Bei fehlender oder unzureichender körpereigener Vitamin-D-Bildung werden dagegen 20 µg beziehungsweise 800 IE pro Tag genannt.

Im Sport ist Vitamin-D-Mangel durchaus relevant.

Aber Studien zeigen nicht zuverlässig, dass das Hochsupplementieren eines bereits ausreichend versorgten Athleten automatisch stärker oder leistungsfähiger macht. Eine aktualisierte Meta-Analyse von 2024 fand trotz deutlich steigender Vitamin-D-Spiegel keinen klaren allgemeinen Vorteil für die Muskelkraft.

Das ist ein wiederkehrendes Muster bei Mikronährstoffen:

Einen Mangel zu beheben kann sinnvoll sein.

Mehr als ausreichend ist nicht automatisch besser.

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Versorgung prüfen beziehungsweise individuelle Risikofaktoren berücksichtigen – nicht blind als Fitness-Supplement einwerfen.


9. Magnesium: wichtig für den Körper – aber nicht automatisch fürs nächste PR

Magnesium ist essenziell.

Es spielt unter anderem eine Rolle bei:

  • Muskelkontraktion,
  • Energieproduktion,
  • Nervenfunktion.

Die DGE nennt für Erwachsene Schätzwerte von ungefähr 350 mg pro Tag für Männer und 300 mg für Frauen.

Das führt im Fitnessbereich häufig zu folgendem Schluss:

Magnesium ist wichtig für Muskeln → mehr Magnesium macht Muskeln leistungsfähiger.

So funktioniert Ernährung aber nicht.

Eine Meta-Analyse fand bei körperlich aktiven Menschen mit ausreichender Magnesiumversorgung keine relevante Verbesserung von Muskelkraft oder Leistung durch zusätzliche Supplementierung.

Anders sieht es bei unzureichender Versorgung aus.

Und auch hier gilt:

Mehr ist nicht besser.

Das BfR empfiehlt für Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln eine Höchstmenge von 250 mg pro Tagesdosis eines Produkts, insbesondere weil höhere Mengen Durchfälle verursachen können. Das ist eine Empfehlung für Supplementprodukte – nicht der Gesamtbedarf aus Lebensmitteln.

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Wichtiger Nährstoff, aber kein automatischer Fitness-Booster.

Supplementieren vor allem dann, wenn Ernährung beziehungsweise Versorgung einen Grund dafür liefern.


10. Omega-3: gesundheitlich interessant, fürs Gym kein Wundermittel

Omega-3-Fettsäuren – besonders EPA und DHA – spielen unter anderem für das Herz-Kreislauf-System eine Rolle.

Die DGE empfiehlt deshalb ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche, darunter möglichst auch fettreichen Fisch als Quelle langkettiger Omega-3-Fettsäuren.

Im Fitnessbereich werden Omega-3-Kapseln teilweise mit:

Muskelaufbau, besserer Regeneration und mehr Kraft

beworben.

Die Daten sind weniger spektakulär.

Eine Meta-Analyse fand einen sehr kleinen positiven Effekt auf Muskelkraft, aber keinen signifikanten Effekt auf Muskelmasse oder Muskelfunktion. Andere aktuelle Reviews beurteilen Effekte auf sportliche Leistung und Regeneration ebenfalls als noch nicht eindeutig.

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Omega-3 kann aus ernährungsphysiologischer Sicht sinnvoll sein, wenn entsprechende Nahrungsquellen fehlen.

Wir würden es aber nicht als:

„Supplement für mehr Muskeln“

verkaufen.


11. Kollagen: ein Sonderfall

Kollagen ist Protein.

Aber Kollagen ist kein hochwertiger Ersatz für Whey, Milchprotein, Ei oder gut zusammengestellte pflanzliche Proteinquellen, wenn Muskelaufbau das Hauptziel ist.

Sein Aminosäureprofil ist anders.

Interessanter wird Kollagen bei:

Sehnen und Bindegewebe.

Eine systematische Übersichtsarbeit aus 2026 untersuchte acht randomisierte Studien mit insgesamt 257 Teilnehmern.

Mehrere Studien zeigten Hinweise darauf, dass insbesondere höhere Kollagenmengen in Kombination mit Training Veränderungen an Sehnenstruktur und -steifigkeit unterstützen könnten. Gleichzeitig zeigte sich kein zusätzlicher Vorteil für Muskelkraft. Die Studien waren noch relativ klein und heterogen.

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Interessanter Spezialbereich.

Kein Standard-Supplement für jeden.

Und definitiv kein Ersatz für normales hochwertiges Nahrungsprotein.


12. BCAA: eines der besten Beispiele für gutes Marketing

Leucin, Isoleucin und Valin gehören zu den verzweigtkettigen Aminosäuren – den sogenannten BCAAs.

Vor einigen Jahren standen BCAA-Dosen praktisch neben jedem Shaker im Fitnessstudio.

Die Idee:

BCAAs – insbesondere Leucin – spielen eine Rolle bei der Muskelproteinsynthese.

Also müsste mehr BCAA automatisch mehr Muskeln bedeuten.

Das Problem:

Für Muskelaufbau benötigt der Körper nicht nur drei Aminosäuren, sondern alle notwendigen essenziellen Aminosäuren.

Wer ausreichend hochwertiges Protein aufnimmt, erhält dabei automatisch relevante Mengen BCAAs.

Ein systematischer Review aus 2025 mit 22 Studien fand zwar Hinweise auf möglicherweise weniger Muskelkater, aber inkonsistente Ergebnisse bei Kraft, Ausdauer und Körperzusammensetzung. Auch das NIH sieht keine konsistente Evidenz dafür, dass BCAA gegenüber einer ausreichenden Versorgung mit hochwertigem Protein einen relevanten Zusatznutzen bieten.

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Wenn du bereits ausreichend Protein isst:

BCAAs stehen ziemlich weit unten auf unserer Einkaufsliste.


13. Glutamin: biologisch wichtig heißt nicht automatisch supplementierenswert

Glutamin ist die mengenmäßig häufigste freie Aminosäure im menschlichen Körper und erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen.

Auch hier klingt die Marketinglogik zunächst überzeugend:

Glutamin ist wichtig → zusätzliche Glutaminsupplementierung muss gut sein.

Aktuelle Übersichten kommen allerdings zu einem deutlich vorsichtigeren Ergebnis.

Ein Review von 2026 beschreibt verschiedene plausible Mechanismen, findet in Humanstudien aber heterogene Ergebnisse. Für eine klare Verbesserung der Trainingsleistung reicht die aktuelle Evidenz nicht aus.

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Für gesunde Freizeit-Kraftsportler:

keine Priorität.


14. Ashwagandha: interessant – aber noch kein neues Kreatin

Ashwagandha ist in den vergangenen Jahren vom traditionellen Pflanzenextrakt zum Social-Media-Supplement geworden.

Versprochen werden unter anderem:

  • weniger Stress,
  • mehr Testosteron,
  • mehr Kraft,
  • bessere Regeneration,
  • besserer Schlaf.

Eine Meta-Analyse aus August 2026 untersuchte gezielt Ashwagandha zusätzlich zu Krafttraining.

Es zeigten sich mögliche positive Effekte auf Kraftparameter. Allerdings basierte die Auswertung nur auf wenigen Studien, die Ergebnisse waren statistisch empfindlich und die Evidenz wurde als niedrig bis sehr niedrig sicher eingestuft.

Eine weitere aktuelle Meta-Analyse fand mögliche Vorteile bei bestimmten Leistungsparametern, gleichzeitig aber große Unterschiede zwischen den Studien.

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Spannend genug, um weiter beobachtet zu werden.

Aber noch lange kein Supplement, das wir jedem Kraftsportler pauschal empfehlen würden.


15. HMB: klingt wissenschaftlicher, als der Nutzen oft ausfällt

HMB – Beta-Hydroxy-Beta-Methylbutyrat – ist ein Stoffwechselprodukt der Aminosäure Leucin.

Beworben wird es vor allem für:

  • Muskelerhalt,
  • Muskelaufbau,
  • Regeneration.

Für gut trainierende, gesunde Menschen ist die Datenlage allerdings wenig überzeugend.

Eine Meta-Analyse bei jungen Trainierenden fand keinen relevanten Zusatznutzen für fettfreie Masse oder Kraft.

Eine aktuelle Meta-Analyse von 2026 kam auch bei Erwachsenen ab 50 Jahren, die Krafttraining durchführen konnten, zu dem Ergebnis, dass HMB keinen klaren zusätzlichen Vorteil bei Muskelmasse oder Kraft brachte.

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Kein Basis-Supplement für normale Kraftsportler.


16. Multivitamin: die Versicherungspolice aus der Dose?

Multivitaminpräparate werden gerne nach dem Motto verkauft:

„Damit bin ich auf der sicheren Seite.“

Die DGE sieht das bei gesunden Menschen deutlich zurückhaltender.

Wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, ist in der Regel ausreichend mit essenziellen Nährstoffen versorgt. Nahrungsergänzungsmittel können eine schlechte Ernährung nicht ausgleichen.

Das heißt nicht, dass Mikronährstoffpräparate nie sinnvoll sind.

Es gibt konkrete Situationen, Risikogruppen und diagnostizierte Defizite, bei denen eine gezielte Supplementierung sinnvoll beziehungsweise notwendig sein kann.

Aber:

„Ein bisschen von allem auf Verdacht“ ist keine besonders präzise Ernährungsstrategie.

Außerdem gilt bei Vitaminen und Mineralstoffen ebenfalls:

Zu viel kann schaden.

Das BfR weist darauf hin, dass eine übermäßige Aufnahme von Mikronährstoffen gesundheitliche Nachteile haben kann und veröffentlicht deshalb Höchstmengenempfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel.


17. „Testo-Booster“: besonders viel Vorsicht bei besonders großen Versprechen

„Natürliches Testosteron steigern.“

„Maximaler Muskelaufbau.“

„Mehr männliche Power.“

Die Verpackungen sind meistens ziemlich selbstbewusst.

Die Forschung deutlich weniger.

Ein systematischer Review untersuchte 27 verschiedene Inhaltsstoffe, die als Testosteron-Booster vermarktet wurden.

Das Ergebnis:

Die meisten erhöhten den Gesamt-Testosteronspiegel nicht zuverlässig. Für einzelne Stoffe existieren interessante Daten in bestimmten Populationen – daraus lässt sich aber keine pauschale Wirksamkeit handelsüblicher Testo-Booster ableiten.

Problematisch sind außerdem Multi-Ingredient-Produkte mit vielen Inhaltsstoffen und undurchsichtigen Dosierungen.

Das Australian Institute of Sport weist bei solchen Mischprodukten ausdrücklich auf mögliche Unterdosierungen, Wechselwirkungen und ein erhöhtes Kontaminationsrisiko hin.

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Je größer das Versprechen, desto genauer schauen wir hin.


Supplements sind nicht automatisch harmlos

Ein Produkt muss keine verschreibungspflichtige Tablette sein, um Nebenwirkungen oder Probleme verursachen zu können.

Das gilt besonders bei:

  • hohen Dosierungen,
  • Kombination mehrerer Präparate,
  • stimulierenden Substanzen,
  • Produkten aus fragwürdigen Quellen,
  • Kräuter- und Multi-Ingredient-Produkten.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass überhöhte Mikronährstoffzufuhren gesundheitliche Nachteile verursachen können und gerade beim Online-Kauf unseriöser beziehungsweise nicht verkehrsfähiger Produkte Vorsicht erforderlich ist.

Für Wettkampfsportler kommt ein weiteres Thema hinzu:

Doping und Verunreinigungen

Nahrungsergänzungsmittel können unbeabsichtigt oder absichtlich Substanzen enthalten, die nicht korrekt auf dem Etikett angegeben sind.

Die NADA empfiehlt deshalb, Produkte auf unabhängige Prüfungen zu kontrollieren. Die Kölner Liste führt Produkte, die im Rahmen eines Anti-Doping-Programms getestet wurden.

Auch ein dort gelistetes Produkt ist nicht zu 100 Prozent garantiert frei von jeder denkbaren verbotenen Substanz – das Risiko wird durch entsprechende Kontrollen aber deutlich reduziert.


Wie erkenne ich ein sinnvolles Supplement?

Fünf Fragen vor dem Supplement-Kauf: Ziel, Humanstudien, wirksame Dosierung, eigener Bedarf und seriöse QualitätGrafik in Originalgröße öffnen (neuer Tab)

Bevor du etwas kaufst, stell dir fünf Fragen.

1. Welches konkrete Problem soll das Produkt lösen?

„Gesünder werden“ ist kein konkretes Ziel.

„Ich erreiche meinen Proteinbedarf nicht“ schon.

„Ich möchte meine Leistung bei wiederholten intensiven Belastungen verbessern“ ebenfalls.


2. Gibt es gute Humanstudien?

Nicht:

Mausstudien.

Nicht:

ein theoretischer biochemischer Mechanismus.

Nicht:

„Studien zeigen“.

Sondern möglichst:

randomisierte kontrollierte Studien, systematische Reviews und Meta-Analysen.


3. Ist die wirksame Menge überhaupt enthalten?

Das ist besonders bei Boostern und Mischprodukten relevant.

Ein wissenschaftlich untersuchter Inhaltsstoff bringt wenig, wenn davon nur eine symbolische Menge im Produkt steckt.


4. Brauche ich das Supplement überhaupt?

Ein Proteinshake ist unnötig, wenn du genug Protein isst.

Ein Elektrolytgetränk ist unnötig, wenn du kaum schwitzt und 45 Minuten trainierst.

Ein Magnesiumpräparat macht dich nicht stärker, nur weil Magnesium wichtig für Muskeln ist.


5. Ist das Produkt seriös?

Achte auf:

  • transparente Zutatenliste,
  • klare Dosierungsangaben,
  • seriösen Hersteller,
  • unabhängige Qualitätskontrollen,
  • bei Wettkampfsport gegebenenfalls geeignete Anti-Doping-Prüfungen.

Und grundsätzlich:

Je mehr ein Produkt gleichzeitig verspricht, desto skeptischer darfst du werden.


Welche Supplements würden wir für einen normalen Kraftsportler priorisieren?

Reihenfolge für gesunde Kraftsportler: Training, ausreichende Energie und Protein, Schlaf, danach bei Bedarf Kreatin und weitere SupplementsGrafik in Originalgröße öffnen (neuer Tab)

Angenommen:

Du bist gesund.

Du machst regelmäßig Krafttraining.

Du möchtest Muskeln und Kraft aufbauen.

Du ernährst dich grundsätzlich vernünftig.

Dann wird die Liste erstaunlich kurz.

Priorität 1: Grundlagen

Nicht aus der Dose:

Training.

Ausreichend Kalorien beziehungsweise passende Energiebilanz.

Genug Protein.

Schlaf.

Regeneration.

Ohne diese Dinge optimierst du mit Supplements hauptsächlich das falsche Ende.


Priorität 2: Kreatin

3–5 g Kreatin-Monohydrat täglich sind für viele gesunde Kraftsportler eine sinnvolle, gut untersuchte Option.


Priorität 3: Proteinpulver – falls du es brauchst

Nicht wegen einer besonderen Wirkung des Pulvers.

Sondern weil es praktisch sein kann.


Priorität 4: Koffein – optional

Wenn du es gut verträgst und sinnvoll einsetzt.

Nicht zwingend täglich.

Und bitte nicht auf Kosten des Schlafs.


Danach wird es individuell

Beta-Alanin?

Kann je nach Sport sinnvoll sein.

Nitrat?

Kann je nach Belastung interessant sein.

Vitamin D?

Relevant bei unzureichender Versorgung.

Magnesium?

Relevant bei unzureichender Versorgung.

Omega-3?

Kann je nach Ernährung sinnvoll sein.

Elektrolyte?

Relevant bei hohen Schweiß- und Flüssigkeitsverlusten.

Das ist ein entscheidender Unterschied:

„wissenschaftlich sinnvoll“ bedeutet nicht automatisch „jeder sollte es nehmen“.


Mehr Supplements machen keinen besseren Athleten

Der Supplement-Markt hat einen kleinen psychologischen Vorteil:

Etwas zu kaufen fühlt sich nach Handeln an.

Training konsequent dokumentieren?

Schlaf verbessern?

Jeden Tag ausreichend Protein essen?

Progressiv trainieren?

Das ist deutlich weniger aufregend als eine neue Dose mit holografischem Etikett.

Nur leider funktionieren die langweiligen Dinge ziemlich gut.

Das Australian Institute of Sport führt zwar mehrere Performance-Supplements mit starker Evidenz – darunter Kreatin, Koffein, Beta-Alanin und Nitrat –, betont aber ausdrücklich, dass diese Mittel für bestimmte Situationen und nach evidenzbasierten Protokollen gedacht sind.

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz dieses Artikels:

Das beste Supplement ist nicht das mit der längsten Zutatenliste – sondern dasjenige, für das du einen konkreten Bedarf und einen belegten Nutzen hast.


Häufige Fragen zu Supplements

Brauche ich Supplements für Muskelaufbau?

Nein.

Muskelaufbau ist auch komplett ohne Nahrungsergänzungsmittel möglich.

Entscheidend sind Training, ausreichende Energie- und Proteinversorgung sowie Regeneration.


Welches Supplement ist für Muskelaufbau am sinnvollsten?

Wenn Ernährung und Training passen, besitzt Kreatin-Monohydrat eine der besten Datenlagen.

Proteinpulver kann zusätzlich praktisch sein, wenn du deinen Proteinbedarf sonst nicht erreichst.


Sind natürliche Supplements automatisch sicher?

Nein.

„Natürlich“ ist keine Sicherheitskategorie.

Auch Pflanzenstoffe können Nebenwirkungen haben, mit Medikamenten interagieren oder in zu hoher Dosis problematisch sein.


Sollte ich Vitamin D und Magnesium einfach vorsorglich nehmen?

Nicht automatisch.

Beide Nährstoffe sind wichtig.

Eine zusätzliche Einnahme über den Bedarf hinaus macht sie aber nicht automatisch leistungssteigernd.

Bei einem konkreten Verdacht auf einen Mangel oder besonderen Risikofaktoren sollte die Versorgung individuell beurteilt werden.


Sind BCAAs sinnvoll, wenn ich Whey trinke?

Für die meisten Menschen nicht.

Whey enthält bereits reichlich BCAAs und alle essenziellen Aminosäuren.

Wenn deine gesamte Proteinzufuhr ausreicht, ist der zusätzliche Nutzen isolierter BCAAs sehr begrenzt.


Fazit: Weniger Dosen, mehr Strategie

Supplements können funktionieren.

Manche sogar ziemlich gut.

Kreatin gehört zu den am besten untersuchten Optionen für Kraft- und intensive Belastungen.

Proteinpulver kann deinen Alltag vereinfachen.

Koffein kann akut die Leistung verbessern.

Beta-Alanin und Nitrat können in bestimmten Sportarten sinnvoll sein.

Vitamin D, Magnesium oder Omega-3 sind dagegen eher Fragen der individuellen Nährstoffversorgung als klassische Muskelaufbau-Supplements.

Bei Citrullin, Kollagen oder Ashwagandha gibt es interessante Forschung – aber deutlich mehr offene Fragen.

Und BCAA, Glutamin, HMB oder viele Testosteron-Booster stehen für die meisten gut ernährten Kraftsportler ziemlich weit unten auf der Prioritätenliste.

Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb nicht:

„Welches Supplement brauche ich als Nächstes?“

Sondern:

„Was fehlt mir überhaupt – und gibt es dafür eine vernünftig belegte Lösung?“

Wenn die Antwort auf die erste Frage lautet:

eigentlich nichts

dann darf die nächste Supplement-Bestellung auch einfach mal ausfallen.

Dein Muskel merkt den Unterschied wahrscheinlich weniger als dein Konto.



Quellen

Für diesen Artikel wurden insbesondere die aktuellen beziehungsweise maßgeblichen Veröffentlichungen und Reviews der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), der European Food Safety Authority (EFSA), des Australian Institute of Sport (AIS), der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) sowie aktuelle systematische Reviews und Meta-Analysen bis einschließlich Oktober 2026 berücksichtigt.

Zentrale aktuelle Forschungsarbeiten umfassen unter anderem Meta-Analysen beziehungsweise systematische Reviews zu Kreatin (2026), Citrullin-Malat (2026), Kollagen und Sehnenadaptation (2026), BCAA (2025), Nitrat (2025), Omega-3 (2024–2026), Vitamin D im Sport (2024) sowie Ashwagandha (2026).

Zuletzt fachlich geprüft: 16. Oktober 2026

Hinweis: Dieser Artikel richtet sich an gesunde Erwachsene und dient der allgemeinen Information. Nahrungsergänzungsmittel können je nach Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft oder individueller Versorgung anders zu beurteilen sein. Bei diagnostizierten Mängeln oder medizinischen Fragestellungen ist eine individuelle fachliche Beratung sinnvoll.